Zur Fashion Week in Paris

33 Grad, 34 Schüler, 3 Begleitpersonen, 3 Tage: Vom 07.07. bis zum 09.07. waren wir mit den Differenzierungskursen Französisch und Kunst aus der Jahrgangsstufe 10 in Paris, pünktlich zur diesjährigen Fashion Week für Haute Couture Mode - trotz der hohen Temperaturen und der nur bedingt aktiven Klimaanlage im Hotel ein besonderes Erlebnis!  

Paris hat uns vom ersten Augenblick so empfangen, wie Paris das eben macht: mit einem Hauch von Eleganz, die von den hellen Natursteinhäusern, ihren schmiedeeisernen Balkonen und den klassischen Mansardendächern ausgeht, und einer Prise Chaos, weil wir nicht die einzigen Besucher waren, die zur Hochreisezeit im Juli Paris besichtigen wollten. 

Eins war klar: Direkt nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg, teils zu Fuß oder mit der zum Teil völlig überfüllten Metro, um möglichst viel in den drei Tagen zu sehen: 

Zu den Programmpunkten zählten die Fondation Cartier, ein zeitgenössisches Museum, das beeindruckend vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel umgebaut und erst letztes Jahr neu eröffnet worden ist. Natürlich standen auch die „Klassiker“ auf dem Programm, der Louvre als absolutes Muss für alle Kunstinteressierte, der Eiffelturm und das Palais Galliera, ein Museum für Mode seit dem 18. Jahrhundert. Besonders schön waren auch die ungeplanten Momente: In der Nähe des Arc de Triomphe konnten wir das Ende einer Modenschau mit extravaganten Kleidern erleben.  

Auf der Rückfahrt waren nicht nur die Füße müde. Spät abends in der Bahn konnten wir den Franzosen nur bei einem mäßigen Streamingergebnis über Handy und Ipad beim Jubeln zusehen. Mit jeder Menge schönen Erinnerungen, leider auch mit vielen Chipstüten im Gepäck kamen wir schließlich um 22:45 Uhr am Kölner Bahnhof mit der Erkenntnis wieder an: Paris est toujours une bonne idée! (Sm)