Abiturorientierung

Im Rahmen des Übergangsmanagements des Collegium Josephinum gilt es, den Übergang unserer Jungen an das (unser) Gymnasium möglichst gelingend zu gestalten.

Dazu sind in den Jahrgangsstufen 9 und 10 zweistündige Mathematik (MINT)–Arbeitsgemeinschaften für fortgeschrittene Schüler, die die Absicht haben, ein Gymnasium zu besuchen, eingerichtet. Darüber hinaus gibt es ebenfalls in beiden Jahrgangsstufen eine einstündige Mathematikförderung, in der die Jungen bei Problemen eine Einzelförderung erfahren können.

Zusätzlich wird in der Jahrgangsstufe 10 der Unterricht  in den ZP-Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch um jeweils eine Stunde auf 5 Wochenstunden verstärkt.

Des Weiteren richtet der Oberstufenkoordinator unseres Gymnasiums für die Jungen unserer Klassen 10 ab Januar regelmäßige Sprechstunden ein und informiert in den Klassen über den Ablauf des Übergangs ins Gymnasium.

Im Februar werden die Realschüler in die APO-GOSt und das Wahlprogramm LUPO in einer dreistündigen Unterrichtsveranstaltung eingewiesen. In einer Abendveranstaltung erhalten die Eltern Informationen über die Oberstufenwahlen.

Im März werden unsere Schüler von verschiedenen Fachlehrern des Gymnasiums über die Inhalte der einzelnen zu wählenden Fächern in der Oberstufe unterrichtet; eine Einzelberatung der Jungen durch die Beratungslehrer schließt sich an.

Schließlich nehmen die Beratungslehrer des Gymnasiums an unserer Abschlusszeugniskonferenz der Klassen 10 teil, um die zukünftigen Gymnasiasten noch besser kennen zu lernen.

Das Gymnasium führt das Übergangsmanagement in der Einführungsphase fort und richtet für die ehemaligen Realschüler im ersten Halbjahr einen Vertiefungskurs ein, die Teilnahme daran  ist für die Jungen verpflichtend.

Ebenfalls im ersten Halbjahr, während die Gymnasiasten das Compassion-Praktikum ableisten, gibt es für unsere ehemaligen Realschüler, die das Compassion-Praktikum schon in der Jahrgangsstufe 10 abgeleistet haben, einen 3-wöchigen Sonderunterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.

Da wir den Werdegang unserer ehemaligen Schüler an unserem Gymnasium weiter verfolgen können, wissen wir, dass der Übergang in praktisch allen Fällen gelingt. Die Kollegen des Gymnasiums sagen uns immer wieder, dass nach drei Jahren der Realschul-Abiturient vom originalen Gymnasium-Abiturienten bezüglich der Leistungen im Abitur nicht mehr zu unterscheiden ist.