Sani-Fahrt nach Jünkerath

13.06.2019 07:38 von Thomas Wilbert

Am 29.05.19 war es endlich so weit: Für neun Neulinge und zwölf bewährte Schulsanitäter hieß es: Auf zum langen Sani-Wochenende nach Jünkerath. Das Treffen stand unter dem Motto: Helfen – aber wie?!

Neben der Einstiegsschulung (Modul 1) für die Anfänger zum Thema Prävention behandelten wir die Frage, inwieweit Schulsanitäter Patienten wo und wie anfassen dürfen. Außerdem war der richtige Umgang mit Patienten (empathische Gesprächsführung, Blickkontakt, Wer sind Ansprechpartner? etc.) ein Themenschwerpunkt. Den Höhepunkt des Wochenendes bildeten aber die praktischen Ausbildungsteile. Wie reagieren in hektischen Unfallsituationen mit mehreren Verletzen? (Kommunikation, Material, Positionierung der Verletzen, Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Beckenbruch, Schädel-Hirn-Trauma etc.)

Die realistische Unfalldarstellung war ein weiteres Highlight des Wochenendes. Natürlich wurden wir nicht zu „echten“ Unfällen gerufen, aber auch wenn die Wunden „nur“ geschminkt waren: Sie sahen realistisch aus und so mancher vergaß beim Anblick des Kunstblutes sehr schnell, dass es sich nicht wirklich um eine echte Platzwunde am Kopf handelte. Und auch der mit Knete dick angeschwollene Knöchel sah glaubhaft echt aus.

Natürlich standen für Pater Langer und Bruder Limberger die Vermittlung des Umgangs mit Verletzungen im Vordergrund, dennoch kam auch der Spaß nicht zu kurz. Neben gemeinsamen Gebeten und Andachten wurden Filme geschaut sowie Gesellschaftsspiele und Beachvolleyball gespielt. Wer hätte gedacht, dass es in der Eifel einen so großen Sandkasten gibt? Dies gab vor allem den Jüngeren und neu Hinzugekommenen Gelegenheit, die älteren Schüler besser kennenzulernen und als Gruppe beim Feiern im Gemeinschaftsraum zusammenzuwachsen.

(Autor: Jonathan Remmy)

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