(K)ein Tabuthema: Evangelischer Religionskurs der EF besucht den städtischen Nordfriedhof

15.05.2022 22:03 von Thomas Wilbert

"Sterben, Tod, Trauer und Auferstehung", so lautete das Thema der letzten Unterrichtseinheit im evangelischen Religionsunterricht der EF. Dabei haben sich die Schüler auf vielfältige Weise mit diesem Themenkomplex auseinandergesetzt.

Zum Abschluss der Einheit besuchte der Kurs zusammen mit Frau Sadewasser den Nordfriedhof, der sich zwischen den Stadtteilen Auerberg, Buschdorf und Tannenbusch befindet.

Für ein individuelles Erkunden des Geländes erhielten die Schüler unterschiedliche Beobachtungsaufgaben. Schnell war klar: Besucht man einen Friedhof als Ort des Lebens und des Todes, der Zeit und der Ewigkeit, des Erinnerns und des Vergessens wird das Nachdenken über die großen Fragen des Lebens unmittelbar angeregt: Wo gehe ich hin? Wo komme ich her? Was bleibt? Was ist der Sinn?

Diesen Fragen sind die Schüler nachgegangen und haben festgestellt, dass es keinen anderen Ort gibt, an dem die physische und psychische Endgültigkeit durch Zeichen und Worte deutlicher erlebt werden kann, als einen Friedhof, der zwar an das Ende erinnert, aber auch in unterschiedlichsten Symbolen und Zeichen Hoffnung zum Ausdruck bringt.

(Artikel von Annegret Sadewasser)

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