Entenküken sucht Zuflucht

02.05.2018 17:38 von Dirk Berger

... und da hat es sich genau die Richtigen ausgesucht!

Heute nach dem verlängerten 1. Mai-Wochenende fanden Niklas und Gereon (R9b) ein Entenküken im Garten zum Kloster. Nachdem wir uns vergewisserten, dass seine Entenfamilie nicht mehr vor Ort war, haben wir dem Findelkind sofort eine neue Bleibe gegeben. Da auch die vereinte Suche nach den Entenverwandten am Nachmittag mit Pater Langer und unserem neuen Schulsozialarbeiter Herrn Wondratschek erfolglos blieb, werden wir das Entenküken erstmal selber aufziehen und beim Erwachsenwerden helfen.

Wie unsere Nachbarn aus dem Seniorenheim Josefshöhe berichteten, war ein Entenpaar mit 13 Küken am Teich seßhaft geworden. Leider müssen wohl Katzen dem trauten Entenfamilienleben ein Ende bereitet haben. Unser Entenküken ist die Flucht jedenfalls gelungen.

In Anlehnung an den Namen des aufmerksamen Finders haben wir das Küken Niki genannt. Schon allein hinsichtlich der Genderproblematik erscheint dieser Name für unser Küken durchaus sinnvoll. So kann es sich je nach dem tatsächlichen und/oder gefühlten Geschlecht entweder als weibliche Niki oder als männlicher Niki, oder vielleicht später auch als echter Kerl Nik, präsentieren.

Das Geschlecht der Küken ist erst später zu bestimmen, da die Geschlechtsorgane der Vögel im Körperinneren in der Kloake liegen.

Wie auch immer das Entenküken ist bei uns erstmal in besten Händen, haben wir an der Realschule CoJoBo schon seit 5 Jahren Erfahrung mit der Aufzucht von Hühnerküken.

Niki fühlt sich unter der Wärmelampe mit der Wassertränke im Stroh des Käfigs wohl. Das notwendige Kükenaufzuchtfutter werden wir morgen organisieren. Für das Erste reichen gemahlene Haferflocken als Nahrung aus. Niki war davon zunächst nicht begeistert, knabert aber auf den Haferflockenstücken herum, so dass es sicher nicht verhungern wird.

Niki erscheint sehr agil und freiheitsliebend, aus dem ersten Käfig mit größeren Gitterabstand ist das Küken jedenfalls direkt "verduftet".

Im Käfig klettert und springt es bis an die Decke und hält sich dort oben wie "Django", oder vielleicht auch wie "Djangoline", mit seinem Entenschnabel an einer Stange fest. Ab und zu signalisiert sein Fiepen jedoch auch, dass es seine Entenfamilie vermisst.

Wir hoffen, dass Niki gesund bleibt und es gut bei uns aushält, bevor es später wieder in die Freiheit entlassen werden kann.

 

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