CoJoBo beim Bonner Matheturnier 2019

11.10.2019 10:16 von Uwe Neffgen

files/images/news/2019/10/Matheturnier2019/Teilnehmer2019.jpgJedes Jahr stellen sich hunderte von SchülerInnen der ungewöhnlichen Herausforderung mathematisch gegeneinander anzutreten. Sie kommen von 75 Schulen aus ganz NRW. Sie sind Teil des Bonner Mathematikturniers… - wir waren dabei.

Das Bonner Mathematikturnier verlangt viel von den jungen Talenten, denn die Aufgaben sind kniffelig und niveauvoll und sie zu lösen erfordert neben mathematischem Können unbedingt auch Teamgeist.

Zum zweiten Mal trat das Gymnasium des Collegium Josephinum Bonn mit einem fünfköpfigen Team an: Sebastian Gretz und Jonas Kautz (beide Q2) sowie Patrick Bittner, Jakob Köhn und Gerald Schmittinger (alle Q1) nahmen die Herausforderung an, in fairem Wettstreit die Besten unter allen Teams zu ermitteln. Dazu waren in der ersten Runde 20 Aufgaben in einer Stunde zu lösen.

Mit viel Engagement und Ehrgeiz wurden Probleme geknackt und Lösungen gefunden: Zum Beispiel:

TischproblemSechs Personen sitzen beim Abendessen rund um einen kreisförmigen Tisch: jeder hat zwei Sitznachbarn. Eine Person ist ein langsamer Esser: während die anderen aufstehen und vor dem Nachtisch einen kleinen Spaziergang im Garten machen, bleibt er am Tisch sitzen und isst in Ruhe zu Ende.

Als die Anderen zurückkommen und sich in wieder an den Tisch setzen, stellt sich heraus, dass nun jeder von ihnen zwei andere Sitznachbarn hat als vor dem Spaziergang.

Auf wie viele Arten ist das möglich?

Oder

Welcher Rest entsteht, wenn man die Zahl (20192019) hoch (20192019) durch 7 teilt?

 

Hätten Sie die Lösung gefunden?

 

In der zweiten Runde des Wettbewerbs galt es dann Aufgaben zum diesjährigen Thema „Mathematik in der Raumfahrt“ zu lösen. Passend zu diesem Thema lud die Universität im Nachmittagsprogramm zu einem Interview mit anschließender Fragerunde mit der Astronautin Insa Thiele-Eich ein.

Zum Schluss reichte es immerhin zu einem Platz im oberen Drittel – aber mit der Erfahrung und dem Spaß diesen Jahres war allen klar: Da wäre mehr drin gewesen und im nächsten Jahr greifen wir erneut und erfolgreich(er) an!

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