Arbeiten und studieren in Europa

10.05.2019 15:10 von Thomas Wilbert

Anlässlich des Europatages ermutigte Dr. Moritz Bleckmann, Absolvent des Gymnasiums (Abitur 1999) und mittlerweile Justizreferent am Europäischen Gerichtshof in Luxemburg, Schüler unserer Oberstufe, sich für den europäischen Integrationsprozess stark zu machen und nicht zuletzt die akademischen und beruflichen Möglichkeiten, die sich innerhalb er Europäischen Union bieten, zu nutzen.

Im Rahmen des Vortrages sowie der Gespräche mit den Schülern wurde neben den beruflichen Chancen aber auch die friedenspolitische Dimension der Europäischen Union samt ihrer Vorgängerinstitutionen, die mittlerweile seit knapp 70 Jahren für Stabilität in (West-) Europa sorgen, deutlich. Mittels Exkursen in die von zwei Weltkriegen geprägte Vergangenheit unterstrich der Referent, dass Frieden und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind und der europäische Gedanke gerade in Zeiten aufkommender Nationalismen aufrechterhalten werden muss.

Trotz der zahlreichen außer- und innerinstitutionellen Probleme, denen sich die EU gegenübersieht und die auch Bleckmanns tägliche Arbeit am EuGH nicht immer erleichtern, stellte sich der Referent hinter den europäischen Staatenbund und warb für die Möglichkeiten, die Europa gerade unseren angehenden Abiturienten bietet.

Dr. Bleckmann vermochte am Beispiel seines eigenen Lebenslaufes, er studierte unter anderem in Köln, Paris und Warschau und ist mit einer Französin verheiratet, sehr anschaulich darzustellen, dass es sich lohnt, Sprachen zu lernen, in Deutschland zu studieren und davon ausgehend die Vernetzung in den europäischen Raum zu suchen.

Für die Bemühungen des Referenten, der mit Applaus von unseren Schülern verabschiedet wurde, sowie die Organisation der Veranstaltung durch Herrn Steins sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt!

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