Zeitlose Kunstwerke und historische Dokumente
aus den Sammlungen des Collegium Josephinum Bonn

 

 

griechische

 

jüdische

 

römische

 

 

 

 

 

 

 

mittelalterliche

 

deutsche

 

Weltmünzen

Raritäten der CoJoBo-Sammlung:

 

 

Kilikien-Unikum
1.Jh.v.C.

 

Königin Kleopatra

 

Luxemburg
14.Jhdt.

Zur Geschichte der Münzsammlung

Schon die frühesten Chroniken unserer Schule erwähnen immer wieder ein „Museum“, das u.a. ausgestopfte Tiere, aber eben auch eine Münzensammlung beherbergte, leider ohne auf den genauen Bestand näher einzugehen. In den zwanziger Jahres der vergangenen Jahrhunderts, und zwar in der Inflationszeit, müssen Teile der Sammlung veräußert worden sein, denn alte Bonner Sammler erzählten vor vielen Jahren, dass ein Erweiterungsbau u.a. mit der Münzensammlung finanziert worden sei. Die Sammlung findet in den folgenden Jahren auch keine Erwähnung mehr. 1940 wurde die Schule, wie fast alle kirchlichen Schulen, von den Nationalsozialisten geschlossen, aber schon wenige Tage nach dem Einmarsch der Alliierten vom Schulträger wieder eröffnet. 1970 wurden Renovierungsarbeiten im Bereich der Naturwissenschaften notwendig. Dabei entdeckte man im Physik-Hörsaal, in dem Hohlraum unter den für Hörsäle typischen ansteigenden Bankreihen, eine große Ledertasche, randvoll mit Münzen. Die Reste der alten Sammlung waren offensichtlich 1940 in aller Eile versteckt und dann nach dem Krieg vergessen worden. Eine erste Sichtung ergab viele hundert Münzen aus allen Epochen der Münzgeschichte, angefangen von Griechen und Römern, mit einem deutlichen Schwerpunkt im 18. und 19. Jahrhundert. Auffallend war, dass gerade bei diesem Schwerpunkt zwar Unmengen von Kleinmünzen vorhanden waren, aber überhaupt keine höheren Werte, ein deutlicher Hinweis, dass die Sammlung tatsächlich mal „entrahmt“ worden ist. Immerhin waren die verbliebenen Reste noch so ergiebig, dass es sich lohnte, die Sammlung insgesamt wieder auszubauen. Seitdem ist sie prächtig gewachsen.