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Auf der Inneren des St. Joseph-Hospitals in Beuel
Von Thomas Roemer, Realschulabsolvent 20004
Anfangs war ich nicht besonders davon angetan. Allerdings änderte ich meine Meinung während des Praktikums sehr schnell grundlegend. Ich arbeitete auf der Station für innere Medizin in der Zeit von 7.30 Uhr - 15.00 Uhr und alles war ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Beispielsweise stellte ich mir manche Tätigkeiten unangenehmer und schlimmer vor, wobei ich zugeben muss, dass mich manche Aufgaben ein kleines bisschen Überwindung gekostet haben. Doch gewöhnte ich mich sehr schnell daran.
Eine große Hilfe dabei war auch das Team (die Schwestern und Krankenpfleger), welches mich bestens angeleitet hat. Nach gut einer Woche war ich so in das Team eingearbeitet, als wäre ich schon immer dort gewesen. Meine Tätigkeiten waren sehr umfangreich und vielfältig. Zum Beispiel umfassten sie das Waschen eines Patienten sowie ihn mit Medikamenten zu versorgen, als auch ihm Essen zu bringen und es ihm gegebenenfalls anzureichen. Zu meinen Aufgaben gehörte es auch, Blutdruck, Puls und Temperatur zu messen und Eintragungen in die Akten des jeweiligen Patienten vorzunehmen. Natürlich gehörte es auch dazu, Blut-, Stuhl- und Urinproben zum Labor zu bringen. Außerdem konnte ich Patienten zu anderen Stationen oder Untersuchungen begleiten. Ebenfalls war es mir erlaubt, an Untersuchungen teilzunehmen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Praktikum sehr lehrreich war. Man konnte die Situation kennen lernen, wie es ist, anderen Menschen zu begegnen, die die Hilfe anderer dringend benötigen. Und es war wohltuend zu wissen, dass man diesen Menschen wirklich helfen konnte.
