Compassion
- » CoJoBo Compassion Projekt 2008
- » Einführung
- » inetegrative Kindergärten
- » Formulare
- » Praktikumsberichte 2004
- » „Soll ich dir einen machen?“ - Arbeit in einer Behüteten Werkstatt
- » Wie funktioniert eigentlich ...
- » Montessori Kindergarten
- » Bornheimer Verbundschule - Schule für lern- und sprachbehinderte Kinder
- » Auf der Inneren des St. Joseph-Hospitals in Beuel
- » Leben im Kinderhaus
- » Krankentransport beim MHD
- » Mitleidspraktikum im Jugendzentrum Wesseling
- » Och nee, nur Kaffee kochen?
- » Therapeutische Einrichtung für Suchtkranke
- » Infomaterialien und Berichte
- » Ursachen, Erscheinungsbilder und soziale Konsequenzen bei Altersverwirrtheit
- » Die Alzheimersche Krankheit
- » Bahnhofsmission
- » Bahnhofsmission - Kids on Tour
- » Das Beispiel vom barmherzigen Samariter: Lukas 10,25-37
- » "Das man mir helfen will, dass ist das schlimmste"
- » Der Dreckspatz
- » Der Mann mit den Bäumen
- » Die beiden Tibetaner
- » Geistig Behinderte
- » Wie schön, dass Sie gekommen sind…
- » Sonderschule 2
- » Sonderschule
- » Die Heilung des Besessenen von Gerasa:
- » Gute Infos über soziale Berufe, Adressen, soziale Angebote:
- » Sonderschule 3
- » Überblick über normale Altersveränderungen
- » "Kompetenz im Alter"
- » Mit Schwerhörigkeit leben
- » Neun Regeln des Miteinander-Redens
- » Rollstuhlfahrer - Ein gewagtes Experiment
- » "Schade, dass du blind bist."
- » Wie kann man Schwerhörigkeit erklären?
- » Umgang mit Belastungen
- » Umgang mit Sterbenden
- » "Im Wartesaal der Träume" - ein Tag bei der Bahnhofsmission Bonn
- » Umgang mit Verwirrten
- » Unser Nächster
- » Was ist geistige Behinderung?
- » Berichte aus der Kinderbetreuung 2007
- » Erfahrungen im Umgang mit Kindern
- » Die Zukunft sozialer Berufe
- » Erfahrungsbericht: Die häuslichen Pflege
- » Seniorenheim - Wenn Körper und Geist nicht mehr mitmachen!
- » Beschäftigung mit Senioren
- » Seniorenhaus St. Josef in Roisdorf
Krankentransport beim MHD
Von Niklas Fischer, Realschulabsolvent 2004
Vom 15.03.2004 bis zum 31.03.2004 fand in der Klasse 10 der Realschule und der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums das erste Mal in der Laufbahn des Collegium Josephinums ein Sozialpraktikum statt. Dieses Praktikum wurde schon lange von der Schule geplant, um alle Schüler einmal an Menschen heranzuführen, denen es nicht so gut geht wie uns. Dazu gehören kranke, behinderte und sozial schwache Menschen. Die meisten Schüler hatten diesen sozialen Kontakt noch nie und besitzen dadurch auch viele Vorurteile.
Es war jedem Schüler selbst überlassen, in welcher sozialen Einrichtung er das Praktikum absolvieren wollte. Ich absolvierte es beim Malteser Hilfsdienst in der Abteilung Krankentransport. Die Hauptaufgabe war dort, kranke Menschen in ein Krankenhaus oder in deren Wohnung zu fahren. Bei dieser Arbeit steht die psychologische Betreuung der Patienten im Vordergrund. Dieses erfordert ein gewisses Vorwissen über den psychischen Umgang mit diesen Menschen, doch ich denke, mit ein wenig Logik und Einfühlsamkeit kann dies auch eine ungeschulte Person durchführen.
Mir ist bei dieser Arbeit besonders bewusst geworden, wie schnell ein normal gelebtes Leben durchkreuzt werden kann. Außerdem bemerkte ich, dass viele Patienten große Probleme mit der Umstellung von Unabhängigkeit zur vollständigen Abhängigkeit im Leben hatten.
Meiner Meinung nach ist ein Sozialpraktikum eine sehr gute Idee zur Verbesserung der sozialen Werte eines Jugendlichen. Das einzige Manko an diesem Praktikum war teilweise die organisatorische Planung, doch da es eine Premiere war, ist das natürlich noch zu verzeihen.